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Popper

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Über den Font
Designer: Paulus M. Dreibholz
Erschienen: 2004
Foundry: Atelier Dreibholz

The typeface Popper was the outcome of a formal investigation into the consequences of reducing the organic shapes of a typeface to straight lines arranged only in increments of forty-five degrees, i. e. curves become corners. The foundation of Popper’s forms are the qualities of early French renaissance designs. The specimen itself was designed as a book and booklet that did not only display the typeface in different sizes, but also celebrated the glyphs in various ways, such as showing them in different combinations and sizes and in experimental graphic compositions. Abbildung der Popper

Font-Specimen


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Im Ohr habe ich noch das Klatschen der alten Schreibmaschine, auf der ich tippen gelernt habe und mit Fingerkuppenkraft die Buchstaben auf das Papier katapultiert habe oder das kratzige Sägen des Nadeldruckers, der die leuchtend neongrünen Monitorbuchstaben meines 386er-PCs in die analoge Welt transformierte.
Blindtext von: Klaus Walder

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Schrift war für mich vor allem Handgeschriebenes, so die mit Feder kalligraphierte Frakturschrift, die mein Onkel Franz wie gestochen auf geädertes Elefantenpapier schrieb, Urkunden für langjährige Mit- glieder von Blasmusikkapellen und Chören aus sämtlichen Gemeinden im Umkreis. Fasziniert war ich von den minimalistischen, kryptischen Zeichen, die meine Mutter in Kurzschrift zu Papier brachte um Alltägliches wie Rezepte oder Notizen festzuhalten. Die Weichheit ihrer Schrift stand in krassem Gegensatz zu den zackigen, geometrischen Buchstabenreihen meines Vaters, einer Mischung von Block- und Schreibschrift. Irgendwann wurde Schrift laut. Im Ohr habe ich noch das Klatschen der alten Schreibmaschine, auf der ich tippen gelernt habe und mit Fingerkuppenkraft die Buchstaben auf das Papier katapultiert habe oder das kratzige Sägen des Nadeldruckers, der die leuchtend neongrünen Monitorbuchstaben meines 386er-PCs in die analoge Welt transformierte. Ja, und da waren dann noch die sachlichen Großbuchstaben auf den weinroten Straßen-wärterhäuschen der italienischen Straßenverwaltung ANAS, auf denen „Casa Cantoniera“ stand, und die mir damals so fremd vorkamen. Heute wecken sie in mir Nostalgie. Mein Horizont ist weiter geworden. Heute schreibe ich mit meinem Lenkdrachen schriftzeichenähnliche Figuren in den Himmel.
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Schrift war für mich vor allem Handgeschriebenes, so die mit Feder kalligraphierte Frakturschrift, die mein Onkel Franz wie gestochen auf geädertes Elefantenpapier schrieb, Urkunden für langjährige Mit- glieder von Blasmusikkapellen und Chören aus sämtlichen Gemeinden im Umkreis. Fasziniert war ich von den minimalistischen, kryptischen Zeichen, die meine Mutter in Kurzschrift zu Papier brachte um Alltägliches wie Rezepte oder Notizen festzuhalten. Die Weichheit ihrer Schrift stand in krassem Gegensatz zu den zackigen, geometrischen Buchstabenreihen meines Vaters, einer Mischung von Block- und Schreibschrift. Irgendwann wurde Schrift laut. Im Ohr habe ich noch das Klatschen der alten Schreibmaschine, auf der ich tippen gelernt habe und mit Fingerkuppenkraft die Buchstaben auf das Papier katapultiert habe oder das kratzige Sägen des Nadeldruckers, der die leuchtend neongrünen Monitorbuchstaben meines 386er-PCs in die analoge Welt transformierte. Ja, und da waren dann noch die sachlichen Großbuchstaben auf den weinroten Straßen-wärterhäuschen der italienischen Straßenverwaltung ANAS, auf denen „Casa Cantoniera“ stand, und die mir damals so fremd vorkamen. Heute wecken sie in mir Nostalgie. Mein Horizont ist weiter geworden. Heute schreibe ich mit meinem Lenkdrachen schriftzeichenähnliche Figuren in den Himmel.
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Schrift war für mich vor allem Handgeschriebenes, so die mit Feder kalligraphierte Frakturschrift, die mein Onkel Franz wie gestochen auf geädertes Elefantenpapier schrieb, Urkunden für langjährige Mit- glieder von Blasmusikkapellen und Chören aus sämtlichen Gemeinden im Umkreis. Fasziniert war ich von den minimalistischen, kryptischen Zeichen, die meine Mutter in Kurzschrift zu Papier brachte um Alltägliches wie Rezepte oder Notizen festzuhalten. Die Weichheit ihrer Schrift stand in krassem Gegensatz zu den zackigen, geometrischen Buchstabenreihen meines Vaters, einer Mischung von Block- und Schreibschrift. Irgendwann wurde Schrift laut. Im Ohr habe ich noch das Klatschen der alten Schreibmaschine, auf der ich tippen gelernt habe und mit Fingerkuppenkraft die Buchstaben auf das Papier katapultiert habe oder das kratzige Sägen des Nadeldruckers, der die leuchtend neongrünen Monitorbuchstaben meines 386er-PCs in die analoge Welt transformierte. Ja, und da waren dann noch die sachlichen Großbuchstaben auf den weinroten Straßen-wärterhäuschen der italienischen Straßenverwaltung ANAS, auf denen „Casa Cantoniera“ stand, und die mir damals so fremd vorkamen. Heute wecken sie in mir Nostalgie. Mein Horizont ist weiter geworden. Heute schreibe ich mit meinem Lenkdrachen schriftzeichenähnliche Figuren in den Himmel.
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Schrift war für mich vor allem Handgeschriebenes, so die mit Feder kalligraphierte Frakturschrift, die mein Onkel Franz wie gestochen auf geädertes Elefantenpapier schrieb, Urkunden für langjährige Mit- glieder von Blasmusikkapellen und Chören aus sämtlichen Gemeinden im Umkreis. Fasziniert war ich von den minimalistischen, kryptischen Zeichen, die meine Mutter in Kurzschrift zu Papier brachte um Alltägliches wie Rezepte oder Notizen festzuhalten. Die Weichheit ihrer Schrift stand in krassem Gegensatz zu den zackigen, geometrischen Buchstabenreihen meines Vaters, einer Mischung von Block- und Schreibschrift. Irgendwann wurde Schrift laut. Im Ohr habe ich noch das Klatschen der alten Schreibmaschine, auf der ich tippen gelernt habe und mit Fingerkuppenkraft die Buchstaben auf das Papier katapultiert habe oder das kratzige Sägen des Nadeldruckers, der die leuchtend neongrünen Monitorbuchstaben meines 386er-PCs in die analoge Welt transformierte. Ja, und da waren dann noch die sachlichen Großbuchstaben auf den weinroten Straßen-wärterhäuschen der italienischen Straßenverwaltung ANAS, auf denen „Casa Cantoniera“ stand, und die mir damals so fremd vorkamen. Heute wecken sie in mir Nostalgie. Mein Horizont ist weiter geworden. Heute schreibe ich mit meinem Lenkdrachen schriftzeichenähnliche Figuren in den Himmel.
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Schrift war für mich vor allem Handgeschriebenes, so die mit Feder kalligraphierte Frakturschrift, die mein Onkel Franz wie gestochen auf geädertes Elefantenpapier schrieb, Urkunden für langjährige Mit- glieder von Blasmusikkapellen und Chören aus sämtlichen Gemeinden im Umkreis. Fasziniert war ich von den minimalistischen, kryptischen Zeichen, die meine Mutter in Kurzschrift zu Papier brachte um Alltägliches wie Rezepte oder Notizen festzuhalten. Die Weichheit ihrer Schrift stand in krassem Gegensatz zu den zackigen, geometrischen Buchstabenreihen meines Vaters, einer Mischung von Block- und Schreibschrift. Irgendwann wurde Schrift laut. Im Ohr habe ich noch das Klatschen der alten Schreibmaschine, auf der ich tippen gelernt habe und mit Fingerkuppenkraft die Buchstaben auf das Papier katapultiert habe oder das kratzige Sägen des Nadeldruckers, der die leuchtend neongrünen Monitorbuchstaben meines 386er-PCs in die analoge Welt transformierte. Ja, und da waren dann noch die sachlichen Großbuchstaben auf den weinroten Straßen-wärterhäuschen der italienischen Straßenverwaltung ANAS, auf denen „Casa Cantoniera“ stand, und die mir damals so fremd vorkamen. Heute wecken sie in mir Nostalgie. Mein Horizont ist weiter geworden. Heute schreibe ich mit meinem Lenkdrachen schriftzeichenähnliche Figuren in den Himmel.