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Henriette

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Henriette

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Über den Font
Designer: Typejockeys
Erschienen: 2012
Foundry: Typejockeys

In den 1920ern entschied die Wiener Regierung die Straßen schilder in der Stadt zu vereinheitlichen. Zu diesem Zwecke wurde eine Schrift gestaltet – verfügbar in einer fetten und einer schmalen Variante, um kurze und lange Straßennamen gleichermaßen zu ermöglichen. Mit der Zeit wurde die Schrift von unterschiedlichen Email-Werken adaptiert und verändert. Dies führte dazu, dass es sechszehn Varianten der Schrift gibt, die sich teils stark unterschei den. Henriette ist keine Digitalisierung einer dieser Entwürfe, vielmehr ist sie von allen Versionen inspiriert. Die Italics wurden indes komplett neu entwickelt um der Roman zur Seite zu stehen. (Design: Michael Hochleitner) Abbildung der Henriette
  • Die Henriette im Einsatz
    Sauber Script und Henriette bewerben Mautner Markhof.
  • Die Henriette im Einsatz

Font-Specimen


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Das einzige Buch zum Thema in der Schulbibliothek war ein für mich damals unattraktiver Wälzer ›von gestern‹
Blindtext von: Clemens Theobert Schedler

Bevor ich erstmals einem Meister der Typografie begegnen sollte, vergingen zwei typografisch seichte Schuljahre. Mein Vater organisierte mir für die Sommerferien ein Praktikum bei Rudolf Mühlemann und seinem kleinen, sehr feinen Unternehmen Wolfau Druck und Verlag im Kanton Thurgau, Schweiz. Ein Glück! Ich absolvierte dort sämtliche Stationen an Hilfsdiensten und einfachen Ausrüstungsarbeiten zwischen Bodenkehren, Papierstapeln und kleinen Falzarbeiten. Als Krönung meiner für österreichische Verhältnisse fürstlich bezahlten Hilfsarbeiten, gab es an meinem allerletzten Arbeitstag eine Stunde ›Austausch‹ mit Kaspar Mühlemann [www.kmtg.ch], dem Sohn des Inhabers und dem damaligen Gestalter des Familienbetriebs. Diese verhältnismäßig kurze Begegnung war möglicherweise das Erweckungserlebnis meiner Leidenschaft für Schrift und Typografie. Kaspar erzählte mir, dass Jahreszahlen innerhalb eines Textes kleiner gesetzt werden, damit dessen Grauwert nicht durch die versal wirkenden Ziffern gestört wird [Mediävalziffern waren damals im Fotosatz kaum vorhanden]. Davon hörte ich zum ersten Mal! Auch war mir vollkommen neu, dass mehr als fünfzig, maximal jedoch sechzig Anschläge pro Zeile die Lesequalität einer Spalte ruinieren. Und als Kaspar mir verriet, innerhalb einer Publikation die Laufweite sowie den Wortabstand auf den Schreibstil einzelner Autoren minimal, für das uneingeweihte Leserauge quasi unsichtbar, abzustimmen, war es um mich geschehen. In diesem Moment begann ich die eigentliche Kunst dieses Handwerks zu verstehen.
Bevor ich erstmals einem Meister der Typografie begegnen sollte, vergingen zwei typografisch seichte Schuljahre. Mein Vater organisierte mir für die Sommerferien ein Praktikum bei Rudolf Mühlemann und seinem kleinen, sehr feinen Unternehmen Wolfau Druck und Verlag im Kanton Thurgau, Schweiz. Ein Glück! Ich absolvierte dort sämtliche Stationen an Hilfsdiensten und einfachen Ausrüstungsarbeiten zwischen Bodenkehren, Papierstapeln und kleinen Falzarbeiten. Als Krönung meiner für österreichische Verhältnisse fürstlich bezahlten Hilfsarbeiten, gab es an meinem allerletzten Arbeitstag eine Stunde ›Austausch‹ mit Kaspar Mühlemann [www.kmtg.ch], dem Sohn des Inhabers und dem damaligen Gestalter des Familienbetriebs. Diese verhältnismäßig kurze Begegnung war möglicherweise das Erweckungserlebnis meiner Leidenschaft für Schrift und Typografie. Kaspar erzählte mir, dass Jahreszahlen innerhalb eines Textes kleiner gesetzt werden, damit dessen Grauwert nicht durch die versal wirkenden Ziffern gestört wird [Mediävalziffern waren damals im Fotosatz kaum vorhanden]. Davon hörte ich zum ersten Mal! Auch war mir vollkommen neu, dass mehr als fünfzig, maximal jedoch sechzig Anschläge pro Zeile die Lesequalität einer Spalte ruinieren. Und als Kaspar mir verriet, innerhalb einer Publikation die Laufweite sowie den Wortabstand auf den Schreibstil einzelner Autoren minimal, für das uneingeweihte Leserauge quasi unsichtbar, abzustimmen, war es um mich geschehen. In diesem Moment begann ich die eigentliche Kunst dieses Handwerks zu verstehen.
Bevor ich erstmals einem Meister der Typografie begegnen sollte, vergingen zwei typografisch seichte Schuljahre. Mein Vater organisierte mir für die Sommerferien ein Praktikum bei Rudolf Mühlemann und seinem kleinen, sehr feinen Unternehmen Wolfau Druck und Verlag im Kanton Thurgau, Schweiz. Ein Glück! Ich absolvierte dort sämtliche Stationen an Hilfsdiensten und einfachen Ausrüstungsarbeiten zwischen Bodenkehren, Papierstapeln und kleinen Falzarbeiten. Als Krönung meiner für österreichische Verhältnisse fürstlich bezahlten Hilfsarbeiten, gab es an meinem allerletzten Arbeitstag eine Stunde ›Austausch‹ mit Kaspar Mühlemann [www.kmtg.ch], dem Sohn des Inhabers und dem damaligen Gestalter des Familienbetriebs. Diese verhältnismäßig kurze Begegnung war möglicherweise das Erweckungserlebnis meiner Leidenschaft für Schrift und Typografie. Kaspar erzählte mir, dass Jahreszahlen innerhalb eines Textes kleiner gesetzt werden, damit dessen Grauwert nicht durch die versal wirkenden Ziffern gestört wird [Mediävalziffern waren damals im Fotosatz kaum vorhanden]. Davon hörte ich zum ersten Mal! Auch war mir vollkommen neu, dass mehr als fünfzig, maximal jedoch sechzig Anschläge pro Zeile die Lesequalität einer Spalte ruinieren. Und als Kaspar mir verriet, innerhalb einer Publikation die Laufweite sowie den Wortabstand auf den Schreibstil einzelner Autoren minimal, für das uneingeweihte Leserauge quasi unsichtbar, abzustimmen, war es um mich geschehen. In diesem Moment begann ich die eigentliche Kunst dieses Handwerks zu verstehen.
Bevor ich erstmals einem Meister der Typografie begegnen sollte, vergingen zwei typografisch seichte Schuljahre. Mein Vater organisierte mir für die Sommerferien ein Praktikum bei Rudolf Mühlemann und seinem kleinen, sehr feinen Unternehmen Wolfau Druck und Verlag im Kanton Thurgau, Schweiz. Ein Glück! Ich absolvierte dort sämtliche Stationen an Hilfsdiensten und einfachen Ausrüstungsarbeiten zwischen Bodenkehren, Papierstapeln und kleinen Falzarbeiten. Als Krönung meiner für österreichische Verhältnisse fürstlich bezahlten Hilfsarbeiten, gab es an meinem allerletzten Arbeitstag eine Stunde ›Austausch‹ mit Kaspar Mühlemann [www.kmtg.ch], dem Sohn des Inhabers und dem damaligen Gestalter des Familienbetriebs. Diese verhältnismäßig kurze Begegnung war möglicherweise das Erweckungserlebnis meiner Leidenschaft für Schrift und Typografie. Kaspar erzählte mir, dass Jahreszahlen innerhalb eines Textes kleiner gesetzt werden, damit dessen Grauwert nicht durch die versal wirkenden Ziffern gestört wird [Mediävalziffern waren damals im Fotosatz kaum vorhanden]. Davon hörte ich zum ersten Mal! Auch war mir vollkommen neu, dass mehr als fünfzig, maximal jedoch sechzig Anschläge pro Zeile die Lesequalität einer Spalte ruinieren. Und als Kaspar mir verriet, innerhalb einer Publikation die Laufweite sowie den Wortabstand auf den Schreibstil einzelner Autoren minimal, für das uneingeweihte Leserauge quasi unsichtbar, abzustimmen, war es um mich geschehen. In diesem Moment begann ich die eigentliche Kunst dieses Handwerks zu verstehen.
Bevor ich erstmals einem Meister der Typografie begegnen sollte, vergingen zwei typografisch seichte Schuljahre. Mein Vater organisierte mir für die Sommerferien ein Praktikum bei Rudolf Mühlemann und seinem kleinen, sehr feinen Unternehmen Wolfau Druck und Verlag im Kanton Thurgau, Schweiz. Ein Glück! Ich absolvierte dort sämtliche Stationen an Hilfsdiensten und einfachen Ausrüstungsarbeiten zwischen Bodenkehren, Papierstapeln und kleinen Falzarbeiten. Als Krönung meiner für österreichische Verhältnisse fürstlich bezahlten Hilfsarbeiten, gab es an meinem allerletzten Arbeitstag eine Stunde ›Austausch‹ mit Kaspar Mühlemann [www.kmtg.ch], dem Sohn des Inhabers und dem damaligen Gestalter des Familienbetriebs. Diese verhältnismäßig kurze Begegnung war möglicherweise das Erweckungserlebnis meiner Leidenschaft für Schrift und Typografie. Kaspar erzählte mir, dass Jahreszahlen innerhalb eines Textes kleiner gesetzt werden, damit dessen Grauwert nicht durch die versal wirkenden Ziffern gestört wird [Mediävalziffern waren damals im Fotosatz kaum vorhanden]. Davon hörte ich zum ersten Mal! Auch war mir vollkommen neu, dass mehr als fünfzig, maximal jedoch sechzig Anschläge pro Zeile die Lesequalität einer Spalte ruinieren. Und als Kaspar mir verriet, innerhalb einer Publikation die Laufweite sowie den Wortabstand auf den Schreibstil einzelner Autoren minimal, für das uneingeweihte Leserauge quasi unsichtbar, abzustimmen, war es um mich geschehen. In diesem Moment begann ich die eigentliche Kunst dieses Handwerks zu verstehen.